Unfallstatistik der US-Küstenwache (2024)
Die Küstenwache wertet jedes Jahr alle gemeldeten Unfälle mit Freizeitbooten aus. Für 2024 ergibt sich:
- 3.887 Unfälle mit 556 Toten und 2.170 Verletzten; Sachschaden rund 88 Millionen US-Dollar.
- Wo die Todesursache bekannt war, ertranken 76 % der Opfer. Von denen, bei denen die Nutzung bekannt war, trugen 87 % keine Weste.
- Vier von fünf ertrunkenen Bootsfahrern befanden sich auf Booten unter 21 Fuß (etwa 6,4 m).
- Alkohol war unter den bekannten Ursachen der wichtigste Faktor bei Todesfällen (20 %).
- 69 % der Toten gab es auf Booten, deren Führer keine Schulung hatte. Nur 19 % auf Booten, deren Führer ein anerkanntes Ausbildungszertifikat besaß.
- Die fünf häufigsten Hauptursachen für Unfälle: Unaufmerksamkeit, fehlender Ausguck, Unerfahrenheit, Maschinenausfall und Verstöße gegen Fahrregeln.
- Kollisionen mit Fahrzeugen, Gegenständen oder Grund waren das häufigste erste Ereignis (56 % der Unfälle).
- 169 Unfälle mit Verletzungen durch Propeller, darunter 30 Tote.
Diese Zahlen gelten für die USA und sind mit Deutschland nicht direkt vergleichbar. Sie zeigen aber das gleiche Bild wie unsere Unfallberichte: Weste, Nüchternheit, Ausbildung und Ausguck entscheiden.
