Nebel vor Warnemünde: Radar und Funk nicht genutzt
Bei einem Ausbildungstörn für den Sportküstenschifferschein verschlechterte sich im Bereich der Molen von Warnemünde plötzlich die Sicht. Radar und UKW waren an Bord, wurden aber kaum genutzt. Es folgten zwei Beinahekollisionen (mit einer einlaufenden Fähre und einer anderen Yacht) und später eine Grundberührung wenige hundert Meter vor der Mole. Der Bootsführer war erfahren. Trotzdem fehlten Reiseplanung, Positionskontrolle und ein durchgehend geführtes Logbuch.
- Vor dem Auslaufen: Wetter, Sicht und Verkehr einschätzen. Radar, Funk und Plotter einschalten und nutzen.
- Bei verminderter Sicht langsam fahren, Nebelsignale geben, Verkehrsfunk hören.
- Fahrwasser nur queren, wenn man die Verkehrslage kennt.
- Logbuch führen und Position regelmäßig kontrollieren, auch beim Einlaufen mit Motor.
